Cybersecurity

Deepfake: Dürfen wir unseren Augen noch trauen?

Für ein Deepfake lernt ein Programm dank KI, wie eine Person aussieht und welche Mimik sie hat. Per Mausklick lässt sich anschließend das Gesicht auf jede beliebige Person übertragen. „So lassen sich Videos erzeugen, in denen Menschen scheinbar Dinge sagen oder tun, die sie nie gesagt oder getan haben“, erklärt der Physiker und Moderator Harald Lesch auf dem YouTube-Kanal „Terra X Lesch & Co“.

Prof. Harald Lesch, Copyright: ZDF/Johanna Brinckmann

Inzwischen sind Deepfake-Programme gar als Freeware für jedermann zum Download verfügbar. Während die digitalen Fälschungen in rasanter Geschwindigkeit immer besser und lebensechter werden, läuft parallel ein Wettlauf, sie wiederum mit künstlicher Intelligenz zu enttarnen. 

Wie also können wir uns für eine Zukunft wappnen, in der wir unseren Augen nicht mehr trauen können? Und: Was lehrt uns diese neue Technologie über unsere Wahrnehmung? Die folgende Reportage versucht sich an Antworten.

Text: Ingo Schenk

Deepfakes – der Manipulation ausgeliefert?

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