Cybersecurity

Gute Analyse: Welche Cybergefahren durch den Ukraine-Konflikt wirklich drohen

Welche IT-Attacken drohen im Fahrwasser des Ukraine-Kriegs wirklich? Warum hält der Politikwissenschaftler Lennart Maschmeyer wenig von den Begriffen „Cyberwaffen“ und „Cyberkrieg“? Und warum rät der Cybersicherheitsexperte Sven Herpig zu breit angelegter, ziviler Cybersicherheit statt zu zentralistischer oder gar militärischer Cyberabwehr? Diese Fragen – und viele weitere zur aktuellen IT-Sicherheitslage – behandelt ein ausgewogener Beitrag auf heise.de, den wir bei //next Euch nicht vorenthalten möchten. 

Mit Blick auf den Krieg in Europa warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor einer erhöhten Gefährdungslage. Der rheinland-pfälzische Datenschutzbeauftragte Kugelmann wird konkreter und nennt gezielte Hackerattacken aus Russland als Bedrohung. Derweil versuchen Kriminelle, den Konflitk ausnutzen und Nutzer mit E-Mails zu Sanktionen oder Anlagebetrug um ihr Geld zu bringen.

Doch noch hätten sich solche Vorhersagen von massiven Cyberangriffen nicht bestätigt, zieht das Techportal heise.de ein Zwischenfazit. Und fragt: 

„Wird die Bedrohung durch Cyberattacken überschätzt?“

Um diese Frage zu beantworten, haben die heise-Redakteure zwei Fachleute befragt. Wir bei //next fanden in diesem Beitrag besonders aufschlussreich,

* wie der Politikwissenschaftler Lennart Maschmeyer begründet, dass es „Cyberwaffen“ im wörtlichen Sinne eigentlich gar nicht gebe – und auch der Begriff „Cyberkrieg“ somit fehlt am Platz sein. Und

* wie Sven Herpig, Themenfeldleiter für internationale Cybersicherheitspolitik bei der Stiftung Neue Verantwortung (SNV), zu dem Schluss kommt, dass eine zentralistische Cyberabwehr nicht wirklich schütze. Und warum eine breite, zivile Cybersicherheit für den Schutz unserer Systeme viel sinnvoller sei: „Wir müssen subsidiär besser werden.“

Text: Ingo Schenk

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